Vernissage: Die Kunst der Freiheit

Vernissage und Ausstellung von Marion und Jens Trübiger im Förderturm Ostpol Bönen

Die Ausstellung „Die Kunst der Freiheit“ von Marion und Jens Trübiger ist vom 8. März an im Förderturm Ostpol (Schachthalle) in Bönen zu sehen. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Kulturbüro Bönen und wird unterstützt vom Förderverein Zeche Königsborn III/IV Bönen.

Im Zentrum der Ausstellung steht die Auseinandersetzung mit dem Begriff Freiheit – historisch, gesellschaftlich und individuell. Ausgangspunkt ist unter anderem Auschwitz, der bekannteste Ort der systematischen Vernichtung jüdischen Lebens. Über eine Million Menschen wurden dort entrechtet, ausgebeutet und ermordet. Die künstlerische Auseinandersetzung mit dieser Geschichte versteht sich als Mahnung und als Beitrag zur aktiven Erinnerungskultur – mit dem Ziel, dass sich Derartiges niemals wiederholt.

 

Die Ausstellung stellt dabei bewusst die Frage: Warum Kunst?

Kann die Auseinandersetzung mit Geschichte Kunst sein – und was ermöglicht sie, was reine Faktenvermittlung nicht leisten kann? Die Werke eröffnen emotionale Zugänge, regen zur Reflexion an und fordern Besucherinnen und Besucher dazu auf, eine eigene Haltung zum Thema Freiheit zu entwickeln.

Vernissage am 8. März

Die feierliche Eröffnung der Ausstellung findet am Samstag, 8. März, um 11 Uhr statt.

Die Eröffnungsworte spricht der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Bönen. Im Anschluss sind die Gäste zu einem kleinen Sektempfang eingeladen. Die Künstler Marion und Jens Trübiger sind anwesend.

Die Ausstellung richtet sich an ein breites Publikum. Ergänzend werden begleitende Vermittlungsformate angeboten, unter anderem auch für Schulklassen, die das Thema Freiheit kreativ vertiefen.